Dienstag, 8. Mai 2012

Shelly und H&M

Auch mich hat das Shelly Fieber ereilt. Zwei habe ich bereits genäht, und bin sehr begeistert. Der Schnitt gefällt mir - bisher! Denn so richtig experimentierfreudig war ich noch nicht. Bisher habe ich nur die Kurzarm-Rüschen-tailliert-Variante genäht. Aber ich kann sagen, der Schnitt ist kinderleicht zu nähen und sitzt fabelhaft. Ich habe ihn in der nächstgrößeren Größe ohne Nahtzugabe genäht und das ist genau richtig. Allerdings muss man doch immer auf die Stoffe achten, die lila Shelly ist deutlich weniger elastisch als die gestreifte und daher etwas enger. Aber ich mag das eigentlich lieber als die labberige Shelly.



Und das letzte Bild zeigt, warum ich zu Beginn ein bisschen desillusioniert war, als ich meine erste Shelly zugeschnitten habe! (Nein, ich habe keine neuen riesengroßen Labeleinnäher... ) Mir kam der Schnitt irgendwie gleich so bekannt vor, Zuerst dachte ich, das läge daran, dass Shirts dieser Art einfach meinem Kleidungsstil entsprechen. Und dann fiel es mir zufällig in die Hände: Meine pinke Neuerwerbung vom Kleidungsschweden! Ich habe dann meine Zuschnitte auf das Shirt gelegt und siehe da: 1 zu 1 der gleiche Schnitt. Da war ich erst schwer enttäuscht, denn irgendwie näht man doch auch der Individualität wegen. Ich habe mich dann aber wieder eingekriegt, denn zum Einen mag ich den Schnitt und zum Anderen finde ich meine Sanettaqualität dann doch um Längen besser (und günstiger) als die industrielle Variante. Die Shelly lässt sich ja außerdem auch variieren: Lange Ärmel, kurze, grade geschnitten tailliert, Rollkragen usw. Aber trotzdem!

Und die Moral von der Geschicht'? Gibt es nicht??? Naja, wir wollen mal nicht päpstlicher sein als der Papst, aber das hat mir gezeigt, dass auch die "Großen" nur mit Wasser kochen ...

Und was ich gestern genäht habe, zeige ich Euch morgen - Versprochen!

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