Donnerstag, 15. März 2012

Sommer, Sonne, Sonnenschein...

...die Vöglein zwitschern, der Kuchen ist im Ofen, Rutsche steht im Garten und gleich kommt Besuch. So schön kann der Frühling und das Leben sein! Der liebe Gott meint's gut mit uns!!!!

Grade habe ich nichts Neues zu zeigen, dafür etwas von letztem Jahr. Ich habe, als ich anfing zu nähen, Sonnenhüte für mein Kind genäht. Der erste zu klein, der zweite passend und der dritte zu groß und ich dachte er würde erst in 2 Jahren auf den Schädel meines Kindes passen. Tja, dachte ich.... Mein Kind hat ihn aus der Schublade in der die fertigen Projekte liegen gekramt, und sich mal spontan aufgesetzt. Und siehe da - passt! Süüüüß oder?





 Der Stoff ist Stenzo und das Hütchen zum Wenden, sie könnte auch in Vichykaro gehen.
So, heute Nachmittag tauschen wir also Zwergenmütze gegen Sonnenhut und genießen das schöne Wetter mit Freunden im Garten. HURRA!

Euch allen schöne Frühlingstage,
Johanna

Montag, 12. März 2012

Wendejacke und Kuschelhose nach Farbenmix

Man greife in den Farbenmixtopf, nehme Schnittmuster und Stoff heraus und klicke vorher den "Jungsbutton"! Das Ergebnis: Eine Zwergenverpackung und Cool Tools Stoff genäht in Größe 62/68, das ein kleines Mädchen (trägt Größe 86...) am liebsten anbehalten würde...

Was ist denn da passiert??? Ich habe aus der Zwergenverpackung die Wendejacke und Wendekuschelhose als Ansichtsexemplar für den tollsten Stoffladen in Düsseldorf genäht. Damit man auch "Farbenmix" erkennt, haben wir den Cool Tools Stoff gewählt, weil der Starsstoff noch nicht da ist.
Dass der Schnitt für Kleidung zum Mitwachsen ist, sieht man daran, dass er meiner Tochter passt, natürlich gaaanz genau, aber ich find's trotzdem frappant.

Die Wendejacke ist definitiv kein Projekt für Anfänger, die ist fummlig und aufwendig. Die Hose ist wirklich ruckizucki genäht und hier bietet Farbenmix eine bessere Anleitung als für die Jacke.

Meine Tochter fand jedenfalls beides gemütlich und wollte die Sachen nicht mehr aussziehen. Also bekommt sie demnächst auch (in ihrer Größe...) eine Wendehose nur aus Jersey, davon habe ich derzeit genug :-)




Samstag, 10. März 2012

Herzigen Glückwunsch

Die Großtante von meinem Mann wurde am 3.3. 88! Wenn das kein Grund für einen Schnaps ist :-) Deshalb gab es auch eine kleine Schnäpschenauswahl geschenkt, aber natürlich auch was selbstgemachtes. Da ich keine Idee hatte, was ich nähen könnte, habe ich nach langer Zeit mal wieder etwas gestickt.
Ich hatte noch ein zu bestickendes Küchenhandtuch da und habe mir aus Ute Menzes Buch "Sommerfrische" Herzen herausgesucht und auf das Handtuch gestickt.




Und nun noch die Herzen einzeln abfotografiert. Besonders niedlich finde ich die Äpfel, die in den Herzen sind. Ich war überrascht, dass man das so gut erkennt, obwohl die Herzen doch verhältnismäßig klein sind.




Ich mag die Bücher von Ute Menze, sie sind wunderschön und manchmal gucke ich sie einfach nur gerne an und hole mir Inspirationen und überlege, was ich selber gerne daraus machen würde. Meistens würde ich aber gar nichts daraus machen, weil die Sachen oft gar nicht zu mir passen. Ich würde einfach nicht mit einer genähten Tasche herumlaufen, auf die ich Motive gestickt habe. Die vielen Tischdecken würde ich zwar sehr gerne machen, aber dazu fehlt mir die Zeit.
Ich habe früher, bevor ich angefangen habe zu nähen, sehr gerne und auch recht viel gestickt. Besonders gerne abends vor dem Fernseher. Dieses Mal musste ich mich jedoch ganz schon zusammenreißen. Ich bin abends oft so müde, dass ich mich nicht konzentrieren mag. Nähen kann man deutlich besser mit Kind, als sticken. Da muss man ja alle naselang ins Stickbuch gucken und schauen wie es weitergeht. Blöd vor allem dann, wenn das Kind sich nebenbei hauptsächlich damit beschäftigt, ganz friedlich in selbigem zu blättern. Und wenn man ihm das dann verbietet, nicht mehr so friedlich ist :-)

Genäht wurde hier auch, das zeige ich aber beim nächsten Post!

Einen schönen Sonntag, Eva und ich gehen jetzt Brötchen holen und danach den Papa aus dem Bett schubsen.

Eure Johanna

Dienstag, 6. März 2012

Tunika Nr. 17 aus der Ottobre 1/2012 - ein Erfahrungsbericht

Gestern hatte ich meinen freien Tag. Eigentlich hätte ich so das ein oder andere zu tun gehabt. Aber nachdem wir ja alle krank waren und alle außer Mutti sich gut erholen konnten (weil selbige ja dann doch die ganze Familie gepflegt hat obwohl sie selber krank war) habe ich beschlossen, dass ich mir einen Tag "off" gönne. Also habe ich (nachdem ich den Rohrbruch im Keller entdeckt habe und den Isntallateur geholt habe...) mir ein Nähprojekt herausgesucht das NICHT auf meiner To Do Liste steht - ist ja schließlich ein Luxustag - und habe die Tunika aus der aktuellen Ottobre genäht. Ich habe so schönen Zwergenjersey mit recht großem Muster und wusste nie, was ich daraus nähen soll damit das Muster auch zur Geltung kommt. Die Kinderkleidung ist ja doch immer recht klein. Plötzlich wusste ich, dass diese Tunika daraus werden soll. Obwohl es ja mehr als eine Tunika ist: Kleid, T-Shirt - was auch immer. Und ich denke, sie wird mitwachsen und uns lange erfreuen. Tolle Sache!

Wie immer fand ich dass die Ottobre gute Erklärungen bietet. Allerdings habe ich kein Framilonband (was auch immer das sein soll) zum einkräuseln genommen, sondern es auf die "klassische" Art gemacht und ich finde das geht völlig problemlos. Die Streifenversäuberung klappt immer besser und sieht auch ganz manierlich aus. Obwohl ich es schwierig finde, um die Ecke zu versäubern.
Der amerikanische Ausschnitt ist nur Fake, die beiden sonst lockeren Schulterstücke sind festgenäht. Hat den Vorteil dass es nicht so labbert, aber auch den Nachteil, dass die Kopföffnung recht eng ist. Vielleicht habe ich da auch was verkehrt gemacht. Jedenfalls werde ich die Schulternähe wohl mal etwas auftrennen müssen wenn das Stück mitwachsen soll. Ich finde die amerikanischen Ausschnitte grundsätzlich aber ganz gut - wenn sie nicht so ausleihern würden. Vielleicht werde ich in Zukunft einfach Druckknöpfe einbauen, so dass der Vorteil des leichten An- und Ausziehens bleibt, aber sie dann der Halsausschnitt nicht so locker ist.

Tadaaa: Hier ist das Ergebnis:



So, eine schöne Woche weiterhin mit viel Zeit für Kreativität!
Eure Johanna

Montag, 5. März 2012

Was lange währt, wird endlich ...

...fertig!

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die viele angefangene Nähprojekte gleichzeitig liegen lassen können und dann wieder etwas Neues anfangen und das halbfertig liegen lassen usw. Ich muss immer erst das angefangene fertig stellen um mit klarem Kopf an das nächste Projekt zu gehen. Manchmal führt das dann aber auch zu Stress, weil ich dann irgendwie nicht weiterweiß und erstmal drüber nachdenke, gleichtzeitig nähen will, aber nicht kann, neue Ideen habe, aber mit den alten Projekten so beschäftigt bin. Auf einige Projekte habe ich dann gar keine Lust, weil irgendwas nicht so will wie ich und es auch nicht aussieht wie es soll. Glücklicherweise raffe ich mich aber immer auf und mache sie dann fertig, weil (siehe oben) ich nichts Neues anfangen kann, ohne dass das vorige Projekt abgeschlossen ist.

Gestern habe ich dann diese Sachen fertig gemacht. Und ich bin ganz begeistert - es ist wirklich toll geworden.
(Und psst: Nun kann ich mit meinen anderen Ideen durchstarten :-) )

Das Longsleeve ist nach einem Schnitt der Ottobre 4/2011 genäht. Der amerikanische Ausschnitt bei meinen vorigen Werken hat mich gestört. Ein bisschen Angst hatte ich vor dem Bündchen aus Jerseystreifen. Bisher habe ich nur Bündchen aus Bündchenware genäht und das hat prima geklappt. Bei der Streifenversäuberung muss ich noch üben, das Halsbündchen ist, hm, ok würde ich sagen, die Ärmelstreifen sind schon viel besser gelungen. Dem Kind passt es ganz gut, obwohl ich das nächste Shirt etwas breiter und dafür ein Stück kürzer mache. Auch am Hals ist es noch etwas groß.




Da Eva jetzt quasi den ganzen Winter eine Bronchitis hat, muss sie immer irgendwas am Hals tragen. Häufig sind es Halstücher oder Zipperjacken, die weit hoch verschließen. Mit den Jacken verhält es sich aber so: Mama macht die Jacke zu. "ssssssip" steht das Kind mit offener Jacke vor mir. Das Spiel haben wir einmal zu oft gespielt, also habe ich einen Schnitt einer Zipperjacke der Ottobre abgeändert und einen Pulli draus gemacht. Mit Stehkragen und Reißverschluss. So ist das Kind glücklich und ich auch. Den Sweatshirtstoff habe ich mit einer Stickdatei von Nalevdesign aufgehübscht. Ich fand den Pinguin niedlich und Eva auch. Mein Mann meinte dann ganz lapidar: "Ach guck mal, haste 'n Linux aufgestickt, ist ja witzig". Tatsächlich, Nalevdesign hatte den Linuxpinguin digitalisiert. Ist übrigens als Freebie zu haben.
Dieser Pulli war eines dieser Teile die mich schwer beschäftigt haben. Zuerst hatte ich Probleme mit dem Kragen. Reißverschluss eingenäht, dem Kind probeübergezogen - ZU KLEIN: GRMPF*ARGH*GRUMMEL! Alles wieder aufgetrennt und nachgedacht. Reißverschlussöffnung vergrößert und dann mit etwas Fummelei eingenäht. SCHIEF GENÄHT: GRMPF*GRUMMEL - aufgetrennt, neu genäht, passt! Der Innenteil des Kragens ist ehrlich gesagt nicht wirklich super schön geworden. Trennen???? NEIN! Ist schließlich der Innenkragen, und der Reißverschluss ist nicht nur Zierde, sondern soll gefälligst ein Stück hochgezogen werden, dann sieht man's nicht!

Nur mit Pinguin und gelben Reißverschluss fand ich den Pulli tatsächlich ziemlich Informatikerkindmäßig. Ging gar nicht. Dann fiel mir mein pinkes Bündchen ein. Ich mag es sowieso lieber, wenn die Ärmel (und bei Schlafanzughosen übrigens auch die Beinchen) mit einem Bündchen abgeschlossen sind. Ist bei Kindern einfach eine praktischere Angelegenheit. Da der Pulli auch am Saum so locker saß, habe ich ein gaaanz schmales Bündchen eingearbeitet. So fällt er total super. Er sitzt ordentlich und sieht sportlich - schick aus. Am Model gibts leider kein Foto...



Hier nochmal aus der Kategori "recycelt". Ich mag meine alten Shirts, aber ich mag sie nicht mehr anziehen. Diese XXL Labbershirts aus den 90ern sind einfach nicht mehr so mein Ding :-) Also habe ich aus einigen ehemaligen Lieblingsshirts *nein*ich*werfe*sie*nicht*weg kleine Kindershirts gemacht. Die Ärmel sind aus den richtigen Ärmeln geschneidert, so dass ich mir das Bündchen gespart habe.

Fazit: Ja, ist eine lustige Sache, die Shirts sehen gleich irgendwie niedlicher und hübscher aus. Für Shirts an denen man hängt eine prima Idee. Und wenn Baby herausgewachsen ist, nehmen sie deutlich weniger Platz in der Nostalgiekiste weg. Ehrlicherweise muss aber hinzugefügt sein: letztlich sind meine alten Shirts aber sicher 1000mal gewaschen worden und das sieht man ihnen auch an - und auch dem neuen-alten Shirt.

Eine schöne, kreative Woche!

Samstag, 3. März 2012

Häkelschuhe, Probesticken und Achtung Baby!

Das man krank häufiger zum Bloggen kommt, kann ich hiermit widerlegen... Ist echt blöd, wenn die ganze Familie gleichzeitig schlapp macht. Und wenn ich dann mal eine ruhige Minute hatte, habe ich lieber genäht, gehäkelt oder gestickt, als gebloggt - Asche auf mein Haupt! Nun möchte ich Euch aber einige der schönsten Ergebnisse zeigen.

Besonders danken möchte ich Melinella für die tolle Anleitung der Häkelschuhe. Ich finde das eine süße Idee und die Schuhchen sind dafür, dass ich nur "normal" häkeln konnte, gut gelungen. Das Tutorial von Melinella ist sehr gut geschrieben und sogar für fortgeschrittene Einsteiger wie mich gut geeignet gewesen. Da ich zwar gerne häkel', aber eigentlich viel lieber nähe, finde ich es auch so toll, dass die Schuhe recht schnell fertig zu stellen sind, so dass ich nicht zu lange auf meine Nähmaschine verzichten musste. Natürlich habe ich Melinellas Rat, die entsprechenden Teile der beiden Schuhchen jeweils gleichzeitig zu häkeln damit sie gleichgroß werden, nicht beherzigt. Gar nicht, weil ich nicht wollte, sondern es kam immer was dazwischen - nun sind die Schuchen nicht gleich groß geworden. Aber wer hat schon zwei gleich große Füße...?!?

Sind die nicht süß?

Die gab es dann als Gebutsgeschenk für unser Patenkind. Und sind obwohl sie doch so Miniminiminiklein sind, immernoch viel zu groß :-)

Dann habe ich mich sehr gefreut, dass ich für Mirakado Probesticken durfte. Sie versucht das Super Mario Sternchen zu digitalisieren und ich habe es sehr gerne probegestickt. Ich finde es sehr süß und habe das Stück Stoff auf dem ich gestickt habe, gleich in ein Halstuch verwandelt.

Bei der Farbauswahl habe ich mich vertan, eigentlich sollte es schön bunt werden, aber der Stoff ist bunt genug, also alles nicht so schlimm.

Nun gibt es aber auch Grund zu jubeln! Wir haben ein Patenkind - hurra, die kleine Charlotte ist da! !!! Hier seht ihr das Willkommensgeschenk für die neue Erdenbürgerin.



Für die Mama gab es ein Wickelutensilo. Ein wirklich schönes Geschenk zur Geburt wie ich finde. Wie schon die vorigen Male nach der Antleitung von Feines Stöffchen genäht. Vielen Dank dafür!




Eine bestickte Mullwindel - etwas das es von nun an sicherlich häufiger als Geschenk von uns geben wird. Es ist so einfach gemacht und wirkungsvoll. Rechts seht ihr alle Geschenke auf einem Haufen. Die Häkelschuhe habe ich unserem Patenkind verehrt und bin schon ganz gespannt, die mal angezogen zu sehen. Außerdem gab es einen bestickten Body (den Body habe ich allerdings gekauft...), eine bestickte Mullwindel und dann noch dies hier:

ACHTUNG BABY - Wenn der Vater mit der Tochter...
Der Papa von Klein-Charlie ist ein riesiger U2 Fan. Da die meisten Geburtsgeschenke ja eher die Mamas erfreuen, wollten wir auch mal was für den stolzen Papa machen. Ein großes Shirt von der U2 Tour ACHTUNG BABY gekauft und verkleinert. Da das Cover so groß ist und ich möglichst viel davon erhalten wollte, ist es in Größe 86/92 entstanden und muss noch eine Weile im Schrank liegen.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag!
Johanna